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Steinbodensanierung oder Neuverlegung – Tipps für Ihren Steinboden

Steinbodensanierung oder Neuverlegung – Tipps für Ihren Steinboden Schönes Raumflair durch eine Steinbodensanierung ist das Thema dieser Seite. Ist eine  Steinbodensanierung effizienter als Neuverlegung. Sie ist nicht nur schneller und kostengünstiger sondern auch technisch teilweise noch deutlich besser als ein Neu verlegter Stein Boden.

 

Steinbodensanierung oder Neuverlegung

Tipps für Ihren Steinboden

Jeder der mit dem Gedanken spielt, eine Steinbodensanierung durchzuführen, steht zuvor erst einmal vor einigen wichtigen Fragen. Die wichtigste Frage dabei steht gleich zu Beginn, nämlich die Entscheidung zwischen einer Steinbodensanierung und einer Neuverlegung von Naturstein. Obgleich hierbei letztendlich die persönliche Präferenz den entscheidenden Ausschlag gibt, liegen die Vorteile einer Natursteinsanierung gegenüber einer Neuverlegung auf der Hand. Zum einen die Kosten einer Steinbodensanierung, die weit geringer ausfallen, als bei einer Neuverlegung und in etwa mit 30-40 Prozent der Kosten der Neuverlegung beziffert werden können. Zum anderen die Zeitersparnis, die in etwa im gleichen Verhältnis niedriger einzuschätzen ist.

Weiterhin lassen sich optisch absolut gleichwertige Ergebnisse erzielen, weshalb die Steinbodensanierung im Vergleich zur Neuverlegung von Steinboden in sehr vielen Fällen die effizientere Lösung ist. In vielen Fällen spielen aber auch emotionale Faktoren eine sehr wichtige Rolle bei der Entscheidung für oder gegen eine Sanierung. Ein Natursteinboden ist in der Regel etwas ganz Besonderes mit dem sich eine Geschichte verbindet und der ein Leben hatte, welches man nicht ohne weiteres aufgeben möchte. Auch dies spricht für eine Natursteinsanierung, in Form einer Steinbodensanierung.

Hat man erst einmal die wichtigste Entscheidung getroffen, nämlich ob man der Steinbodensanierung der Neuverlegung aufgrund der Vorteile der Steinbodensanierung den Vorzug gibt und sich den Traum von der Natursteinsanierung erfüllen will, steht man als nächstes vor der Wahl des richtigen Partners für das Projekt.

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Hier ein Carrara Marmor der Plangeschliffen wurde. Fugen und Platten sind in einer Ebene. Schmutz kann nicht mehr in der Fuge hängenbleiben. Der Carra Marmor ist somit sehr viel reinigungsfreundlicher und pflegeleichter.

Steinbodensanierung oder Neuverlegung – Tipps für Ihren Steinboden – Fragen Sie einen Experten

Auch wenn die Steinbodensanierung gegenüber der Neuverlegung mit geringeren Kosten und Zeitaufwand verbunden ist, fordert ein gutes Ergebnis bei der Natursteinsanierung eine fundierte praktische Kompetenz, da sie Handwerker vor ganz eigene Herausforderungen stellt.

Wenn man eine Steinbodensanierung durchführen will, sind Experten in diesem Bereich deshalb die besten Partner, welche einem bei der Natursteinsanierung zur Seite stehen. Deshalb sollte ein Handwerksbetrieb gewählt werden, der diesen besonderen Anforderungen gerecht wird.

Den passenden Experten auswählen

Bei der Auswahl des richtigen Partners gibt es häufig kein Richtig oder Falsch, entscheidend ist der persönliche Eindruck. Es muss einfach passen. Wichtige Kriterien bei der Entscheidung sind sicherlich die Erfahrung speziell bei der Steinbodensanierung und das richtige Konzept der Steinbodensanierung, welches man sich ausführlich erläutern lassen sollte. Im persönlichen Gespräch macht sich vielfach direkt bemerkbar, ob jemand bei der Natursteinsanierung auf einen reichen Erfahrungsschatz bauen kann, der in dieser Situation allen zu gute kommt.

Richtige Analyse Grundvoraussetzung für gutes Ergebnis

Steigt man etwas tiefer in die Materie ein, macht sich schnell bemerkbar, dass es nicht nur eine Steinbodensanierung gibt, sondern viele verschiedene Herangehensweisen, die jedoch alle auf einer fundierten Analyse des vorhandenen Materials aufbauen. Hier werden bei der Natursteinsanierung die Weichen gestellt. Marmor ist nun mal kein Granit und Granit kein Sandstein. Diese recht simple Wahrheit ist bei der Steinbodensanierung nicht zu unterschätzen. Denn das weitere Vorgehen sollte auf der richtigen Analyse des vorhandenen Bodens und Raumes aufbauen. Neben der Art des Natursteins, ist vor allem der Verletzungsgrad bei der Analyse zu erfassen.

Steinbodensanierung oder Neuverlegung – Tipps für Ihren Steinboden

Das Schleifen

Nach der Analyse des Natursteinbodens muss zur Steinbodensanierung der Naturstein geschliffen werden. Dieser erste Arbeitsschritt ist jedenfalls erforderlich, unabhängig davon, ob es sich beim Bodenbelag um Marmor, Granit, Schiefer oder Sandstein handelt. Ziel hierbei ist es, die vorhandenen Verletzungen oder Beschädigungen des vorhandenen Bodens abzutragen, um bei der Steinbodensanierung ein gutes Ergebnis zu erzielen. Wichtig ist es, dass die Fläche so lange an den richten Stellen geschliffen wird, bis sie absolut eben ist. Denn nur so können die Vorteile des Natursteinbodens in Bezug auf seine einfache und sparsame Reinigung nach der Fertigstellung voll zum Tragen kommen.

Die Steinbodensanierung kann sowohl durch das Trocken- oder Feuchtschleifen erreicht werden. Welches Vorgehen im konkreten Fall zur Steinbodensanierung am effizientesten ist, hängt wiederum von den Gegebenheiten ab. Gleiches gilt bei der Frage, welche Maschinen als Hilfsmittel zur Natursteinsanierung verwendet werden sollen. Ein Spezialist verfügt hier in der Regel über ein breites Spektrum an Möglichkeiten, um wirklich allen Gegebenheiten gerecht zu werden. So gibt es große Schleifmaschinen und kleine Schleifmaschinen, Bodenmaschinen und sog. Dreiecksmaschinen. Um einen ebenen Boden zu erreichen, ist es wichtig auch in die verwinkelten Stellen zu gelangen.

Hieraus lässt sich auch der zu veranschlagende Aufwand herleiten, der zur Natursteinsanierung in diesem Arbeitsschritt entsteht. Je größer die Fläche und desto komplexer die Geometrie der Räume, desto mehr Arbeit fällt beim Schleifen an. So ist ein sternförmiger Raum mit festbetonierten oder in den Boden eingelassenen Möbeln sicher aufwändiger zu sanieren, als ein einfacher, rechteckiger Raum. In jedem Fall ist achtsames, professionelles Vorgehen erforderlich um ein perfektes Schleifergebnis bei der Steinbodensanierung zu erreichen.

In manchen Fällen ist jedoch von vornherein an manchen Stellen nicht mehr genug Substanz vorhanden, da abgebrochene Ecken, abgebrochene Kanten oder Fehlstellen vorliegen. In diesen Fällen ist jedoch keinesfalls bereits alles verloren, denn diese Stellen lassen sich im Regelfall sehr gut nachbessern.

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Das Spachteln und Ausbessern

Liegen solche abgebrochenen Ecken, abgebrochene Kanten oder Fehlstellen vor, ist wiederum sehr professionelles Vorgehen erforderlich. So kann der schöne Marmorboden im Flur zum Beispiel an einer Ecke eine Fehlstelle haben. Diese muss nun durch Behandlung mit einem Polyesterharz oder einem Epoxidharz ausgebessert werden. Dies gilt natürlich nicht nur bei Marmorboden sondern auch bei anderen Böden wie Sandstein, Granit oder Schiefer. Wichtig ist die Verwendung des richtigen Harzes, der richtigen Farbpaste und des passenden Gesteinsmehls bzw. der richtigen Gesteinskörnung, damit die Natursteinsanierung perfekt gelingt. Beim richtigen Vorgehen lässt sich sowohl bei Marmor, Sandstein, Granit und auch bei Schieferstein ein solches perfektes Ergebnis erzielen.

Größere Ausbrüche

Sowohl bei Sandstein-, Marmor-, Schiefer- und Granitboden können aber auch größere Ausbrüche vorhanden sein. Solche Ausbrüche z.B. bei Granitböden werden durch sog. Vierungen ersetzt. Spaltenschwanzförmige Einsätze sind hierbei die perfekten Helfer für ein gutes Ergebnis. Dies gilt wie gesagt sowohl bei Sandstein-, Marmor-, Schiefer- und Granitboden. So kann z.B. sowohl ein Schiefer- als auch ein Marmorboden gerettet werden.

Strahl- und Stockarbeiten zur Verbesserung der Rutschsicherheit

In manchen Fällen, wenn der vorhandene Naturstein Marmor-, Granit-, Sandstein oder Schieferstein ist, können sich für den Marmor, Granit, Sandstein oder Schiefer Strahl- und Stockarbeiten zur Verbesserung der Rutschsicherheit anbieten. Hierzu müssen die Flächen oder Teilflächen, wie z.B. eine Vorderkante bearbeitet werden.

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Ist dies erreicht, kann der nächste Schritt der Steinbodensanierung in Angriff genommen werden.

Das Polieren und Imprägnieren

Bei der Steinbodensanierung ist die Bodenpolitur ein wichtiger Arbeitsschritt. Dies gilt bei allen Steinarten, d.h. sowohl bei Marmor-, Granit-, Sandstein und Schieferstein. Denn so wird z.B. erst das besonderes Flair eines Bodens aus Schiefer oder Marmor zur Geltung gebracht. Das Imprägnieren dient dann dem Schutz des Natursteinbodens, z.B. aus Schiefer. Auch hier ist professionelles Vorgehen der Schlüssel zum Erfolg und gewährleistet ein perfektes Ergebnis bei der Steinbodensanierung.

Natursteinsanierung als lohnendes Projekt

Ein Natursteinboden ist sicherlich etwas besonderes, wodurch ein besonderes Verhältnis zu einer natürlichen Umgebung zum Ausdruck gebracht wird. Durch die Wahl dieses Bodens und auch durch die Wahl des Steins zeigt man ein Stück Persönlichkeit. Nicht zuletzt deswegen ist die Investition in eine Natursteinsanierung ein lohnenswertes Projekt. Genau wie immer im Leben gibt es aber ein Paar Klippen zu umschiffen, bis die Sanierung optisch und substantiell ein gutes Ergebnis darstellt. Der konkrete Boden muss richtig analysiert werden, damit mit den richtigen Schleifwerkzeugen mit dem Schleifen begonnen werden kann. Gibt es vielleicht Stellen auszubessern oder gar größere Bruchstellen? In diesem Fall muss mit Harz ausgebessert oder gar eine Vierung vorgenommen werden. Ist dies gelungen und das Schleifen abgeschlossen, muss der Boden poliert werden, um seinen Charakter zum Ausdruck zu bringen. Die Imprägnierung schützt den Boden. Auch Strahl- und Stockarbeiten zur Verbesserung der Rutschsicherheit sind eine Option.

Langfristig zweckmäßige Sanierung

Obwohl dies paradox klingt, ist die Natursteinsanierung ein langfristiges Investment. Im Vergleich zur Neuverlegung steht sie nämlich für einen sparsamen Umgang mit den Ressourcen, ohne in Bezug auf ein optisch perfekten Ergebnis und den sonstigen Vorteilen eines Natursteinbodens Abstriche machen zu müssen.

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